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Über die Mütterpflege

Über Jahrtausende hinweg hatten Schwangere und Wöchnerinnen in allen Kulturen einen festen Platz der Fürsorge: Frauen pflegten, umsorgten und begleiteten sie beim Hineinwachsen in die Rolle der Mutter. Heute erlebt diese Wochenbettkultur eine neue Wertschätzung – Frauen und ihre Bedürfnisse stehen im Prozess des Mutterwerdens wieder verstärkt im Mittelpunkt. Gleichzeitig haben sich die Rahmenbedingungen für Familien verändert. Großfamilien oder räumliche Nähe zur Ursprungsfamilie sind selten geworden. Viele Frauen tragen die Verantwortung für Kinderbetreuung, Haushalt und Berufstätigkeit allein. Der Anspruch, allem gerecht zu werden, ist hoch – ebenso die Erwartungen der Gesellschaft. Aber es entsteht ebenso ein neues Bewusstsein. Es ist normal, nicht alles allein bewältigen zu können. Es ist gut und richtig um Hilfe zu bitten, sich Unterstützung zu suchen und diese anzunehmen. Hier setzen Mütterpflegerinnen an:

 

Sie geben in Schwangerschaft, nach der
Geburt und in den ersten Lebenswochen Halt und Entlastung. 

Mit praktischer Hilfe im Haushalt, Unterstützung in der Säuglingspflege, gesunder Ernährung

und einfühlsamer Begleitung stärken sie Mütter und Familien in einer

besonders sensiblen Lebensphase und wirken so als präventiver Faktor in unserem Gesundheitssystem. Wir ersetzen unter keinen Umständen die Betreuung durch eine Hebamme. Eine Mütterpflegerin handelt stets im Sinne der Gesundheit der Frau, nimmt allerdings nie medizinische Handlungen vor. Wir arbeiten Hand in Hand mit deiner Hebamme um dir eine bestmögliche ganzheitliche Versorgung zu
bieten.

 

Eine fachkompetente gesundheitliche Versorgung ist die Grundlage für Heilung und den Aufbau starker Widerstandskräfte. So kann die Frau ihre Mutterschaft und die Anforderungen von Familie und Beruf stark und stabil bewältigen. Damit dafür genügend Raum bleibt, braucht es neben der medizinischen Betreuung auch Entlastung im Alltag – durch eine Mütterpflegerin.

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Viel mehr als Haushaltshilfe

Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit Kind sind für Frauen ein tiefgreifender Transformationsprozess. Der Körper leistet Beeindruckendes, die Psyche muss sich auf neue Herausforderungen einstellen, auch das soziale und berufliche Leben verändert sich. Prioritäten werden neu sortiert. Diese Phase geht nicht selten mit gesundheitlichen Belastungen einher oder wird von der Frau als krisenhaft erlebt. In solchen Situationen sind Fachkräfte in Medizin, Therapie und Beratung oft die ersten Ansprechpartner:innen. Bei medizinischer Indikation kann Mütterpflege als „Haushaltshilfe Plus“ entlasten: Sie übernimmt Alltagsaufgaben, schafft Raum für Genesung und Regeneration und bietet zugleich eine sensible psychosoziale Unterstützung und Stabilisierung.

 

- redefining your postpartum experience -

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Wie kann eine Mütterpflegerin unterstützen?

EMOTIONALE UNTERSTÜTZUNG

Bildet die Grundlage unserer Arbeit - zuhören, wertschätzende

Kommunikation, Bestärkung der ureigenen Kompetenzen und

ganzheitliche Unterstützung durch unser Netzwerk aus Fachkräften

UNTERSTÜTZUNG IN DER ALLTAGSORGANISATION

Auszeiten schaffen, Begleitung zu Terminen, Hol-/Bringdienst von

Geschwisterkindern sowie deren Betreuung, Familien-Alltags-Strukturen schaffen

PRAKTISCHE KÖRPERLICHE HILFEN

Entspannungsmassagen, Stillbegleitung, Anleitung zur Rückbildung,

Atem- & Entspannungsübungen, bei großeren Herausforderungen

kann auf unser großes Netzwerk zurückgegriffen werden

UNTERSTÜTZUNG BEI DER HAUSHALTSFÜHRUNG

Kochen, Einkaufen, Wäschepflege, Saugen, Fegen, Geschirr spülen, Betten machen

UNTERSTÜTZUNG BEI DER SÄUGLINGSPFLEGE

Wickeln, Baden, Zubereitung von Formulanahrung, Unterstützung beim

Füttern und Stillen, Anleitung zur Säuglingspflege, Bindungsförderung,

Spaziergänge mit dem Säugling.

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