Herzhafte Saussage Rolls
- Jenny Groetzki

- 25. Feb.
- 3 Min. Lesezeit
Diese herzhaften Blätterteig-Rollen sind „One-Hand“-Comfort Food fürs Wochenbett und ein Familienliebling.
Eine frischgebackene Mama braucht im Wochenbett vor allem eins: nährende, wärmende Mahlzeiten und Snacks, die ohne großen Aufwand satt und stabil machen. Essen, das tröstet, Kraft gibt und die Regeneration unterstützt. Genau dafür sind diese herzhaften Sausage Rolls gemacht: saftiges, eisenreiches Weiderind, viel Gemüse und auf Wunsch ein kleiner „Nährstoff-Turbo“ mit versteckter Leber. Das Beste: Diese Rolls sind nicht nur Wochenbett-tauglich, sondern ein echtes Familienessen.
Partner und Kinder lieben sie, sie passen in Lunchboxen, und sie lassen sich super vorbereiten, entweder frisch gebacken oder tiefgekühlt. Und ganz ehrlich: Wenn das Essen auch den Rest der Familie glücklich macht, entlastet das die Mama ungemein. Gute Zutaten machen den Unterschied. Gerade bei so einem Rezept lohnt sich die Qualität.
Rinderhack aus Weidehaltung (grass-fed): Das Fett ist nährstoffreicher und die Fettsäuren sind meist günstiger zusammengesetzt (mehr Omega-3, weniger Omega-6) als bei konventioneller Mast.
Bio-Gemüse, wenn möglich: Saisonales Gemüse vom Markt ist oft günstiger als gedacht.
Blätterteig mit Butter: Er enthält in der Regel weniger Zusatzstoffe. Viele günstige Teige bestehen hauptsächlich aus Pflanzenölen, Emulgatoren und Farbstoffen. Wenn du Lust hast: Die „Premium-Variante“ ist selbstgemachter Teig, z. B. mit Dinkelmehl und guter Butter.
Warum dieses Rezept im Wochenbett so gut passt Dieses Gericht ist nicht „nur lecker“, sondern bringt auch aus ernährungsphysiologischer Sicht einiges mit: Pilze enthalten kleine Mengen Vitamin D. Praktisch, wenn Mama in den ersten Wochen kaum rauskommt (z. B. nach Kaiserschnitt). Karotten & Zucchini liefern Ballaststoffe und Mikronährstoffe. Karotten sind reich an Beta-Carotin (Vitamin-A-Vorstufe), wichtig für Immunsystem und Schleimhäute und in der Stillzeit spielt die Versorgung indirekt auch fürs Baby eine Rolle. Spinat/Blattgrün enthält Eisen und gekocht ist es oft bekömmlicher und die Nährstoffe sind besser verfügbar. Eisen ist nach der Geburt besonders relevant, weil viele Frauen Blut verloren haben. In diesem Rezept kommt es aus Rindfleisch, Spinat und Kräutern.
Optionaler Nährstoff-Turbo: Leber (und keine Sorge, man schmeckt sie kaum) Leber ist eines der nährstoffdichtesten Lebensmittel überhaupt und wird traditionell im Wochenbett oft geschätzt, weil sie sehr gut verfügbare Mikronährstoffe liefert: Vitamin A, B12, Folat, Eisen, Protein und mehr. Vitamin A ist z. B. wichtig für Schleimhäute und Gewebereparatur. Wenn du Leber nutzt, achte unbedingt auf Bio/Weidehaltung.
REZEPT
ZUTATEN
1 kleine weiße Zwiebel, fein gewürfelt
1 Tasse Champignons, sehr fein gehackt
1 Karotte, gerieben
1 Zucchini, gerieben
140 g Tomatenmark
eine große Handvoll Petersilie, fein gehackt
eine große Handvoll Spinat, grob gehackt
500 g Rinderhack aus Weidehaltung
3 TL Paprikapulver
1 EL Salz
4 Blätter Butter-Blätterteig
1 Ei, verquirlt (zum Bestreichen)
Sesamsamen
Supercharge (optional) Leber als Nährstoff-Powerhouse: entweder gefrorene Bio-Hühner- oder Rinderleber fein reiben und direkt unter die Masse mischen oder ein paar Löffel gefriergetrocknetes Leberpulver untermengen
ZUBEREITUNG
Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Ein Blech mit Backpapier auslegen. Zwiebel, Pilze, Karotten, Zucchini, Tomatenmark, Spinat, Petersilie, Hack, Paprika und Salz in einer großen Schüssel gründlich vermengen (am besten mit den Händen, bis alles gleichmäßig verteilt ist). Blätterteig in ca 10x10cm große Quadrate schneiden (ich liebe den gefrorenen Blätterteig von ..., dieser ist schon vorportioniert) und mit der Hackfleisch-Mischung füllen. Mit verquirltem Ei bestreichen und mit Sesam bestreuen. 25 Minuten backen (oder bis der Teig goldbraun ist und das Fleisch durchgegart). Eventuell für die letzten 5 Minuten nochmal auf Ober-/Unterhitze wechseln. Direkt auf ein Gitter setzen, damit der Boden schön knusprig bleibt.
Wochenbett-und Delivery-Hinweise:
Frisch oder tiefgekühlt liefern: beides funktioniert super. Haltbarkeit: im Kühlschrank bis zu 6 Tage. Einfrieren: gebacken oder roh bis zu 2 Monate. Servieren: warm aus dem Ofen ist am besten, aber sie schmecken auch kalt als Snack.
Tipp fürs Verschenken: Pack eine kleine Notiz dazu: „Im Ofen bei 160–170 °C 8–12 Minuten aufwärmen, bis sie wieder knusprig sind.“ Und schreib ein Datum drauf („gebacken am… / einfrieren bis…“). x







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